Matratzen aus natürlichem Latex

Ein angenehmer und erholsamer Schlaf ist wichtig, um leistungsfähig zu bleiben. Für den dafür notwendigen Schlafkomfort ist jedoch das richtige Schlaflager entscheidend. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei die Matratze. Diese sollte in erster Linie zur individuellen Anatomie des Schläfers passen. Matratzen unterscheiden sich deshalb in ihrem Material, ihrer Form sowie den einzelnen Liegezonen. Eine Matratze aus Naturlatex sorgt für eine optimale Schlafposition.

Die Naturlatex Matratze

Eine solche Matratze gewährleistet eine für die Wirbelsäule optimale Position während des Schlafs. Der Körper liegt bequem auf der Matratze und sinkt nicht in diese ein. Allerdings findet man solche Matratzen meist im höherpreisigen Segment. Eine gute Naturlatex Matratze bietet zum Beispiel der Hersteller von Qualitätsmatratzen Hüsler Nest. Diese Matratze besteht aus einem sogenannten 2flex-Naturlatexkern. Dieser Matratzenkern ist dreischichtig aufgebaut. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Härteflächen auf den beiden Seiten der Matratze. Je nach gewünschtem Härtegrad kann man die weichere oder die härtere Seite verwenden. Dazu braucht man die Matratze nur umzudrehen.

Der 2flex-Naturlatexkern

Der Kern dieser Naturlatex Matratze ist mit drei Schichten Naturlatex versehen, die miteinander verklebt sind. Als Klebemittel dient dabei natürliche Latexmilch. Der Naturlatexkern wirkt besonders venenschonend, da Druckstellen vermieden werden. Aus diesem Grund eignet sich diese Matratze vor allem für Menschen mit Venenproblemen, Arthrose oder rheumatischen Beschwerden. Zudem ist diese Matratze ideal für Seitenschläfer. Nur die Bereiche um die Schultern und die Hüften sinken in die Matratze ein. Der restliche Teil des Körpers wird jedoch gestützt und hält die Wirbelsäule in einer optimalen Position. Dank des 2flex-Naturkerns ist diese Matratze sehr lange haltbar.

Eigenes Herstellungsverfahren

Diese Matratze wird mit einem speziellen Produktionsverfahren hergestellt. Dieses sogenannte Talalay-Verfahren ist sehr aufwendig. Bei diesem Produktionsprozess füllt man die Kautschukmilch in eine entsprechende Form. In dieser Form herrscht ein Vakuum und die Kautschukmasse wird bei einer Temperatur von 120 Grad Celsius aufgeschäumt. Dann wird sie bei einer Temperatur von minus 30 Grad Celsius abgekühlt. Dadurch wird eine optimale Verteilung der einzelnen Luftkammern innerhalb der Form erreicht. Schliesslich vulkanisiert man die Kautschukmasse noch bei 115 Grad Celsius. Dabei entsteht ein Latex, der luft- und feuchtigkeitsdurchlässig ist sowie grosse Poren hat. Diese sorgen dafür, dass der gesamte Körper während des Schlafs optimal belüftet wird. Das bedeutet, dass man auch im Sommer auf dieser Matratze nicht schwitzt. Im Winter hingegen hält die Matratze angenehm warm.

Die Matratze von Hüsler Nest gibt es in Höhen zwischen 10 und 13 cm. Optional kann man auch einen entsprechenden Topper wählen, der ebenfalls aus Naturlatex hergestellt wurde. Für ältere Personen empfiehlt sich eine höhere Liegeposition. Welcher Härtegrad sich am besten eignet, ist individuell unterschiedlich und hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Für die Pflege der Matratze reicht es aus, sie mit einem feuchten Tuch zu reinigen. Mindestens einmal im Jahr sollte man die Matratze wenden und dabei das Kopf- und Fussende tauschen. Der verwendete Kautschuk stammt übrigens aus nachhaltiger Landwirtschaft.